Unter diesem Motto trafen sich Anfang April ein paar Interessierte unter Corona-Bedingungen in Dorf. Eine gemütliche Wanderung führte uns via Schwerzenberg hinauf ins Paradiesli und zum Aussichtspunkt Schooren.

Schon auf dem Weg durch das Dorf konnten wir einige Vogelstimmen wieder üben, die wir während des Winters nicht mehr gehört hatten: Amsel, Haussperling, Blaumeise. Aber auch die ersten Rückkehrer durften wir bereits wieder begrüssen: Hausrotschwanz, Girlitz, Mönchsgrasmücke.

Am Waldrand erzählte uns Marianne Fischer vom gestressten Möchsgrasmücken-Männchen, das jeweils mehrere Nester anfängt zu bauen, bis seine Auserwählte schliesslich mit einem zufrieden ist und sich um den Innenausbau kümmert.

Kurz nach dem Paradiesli konnten wir intensiv den Gesang des Sommergoldhähnchens studieren, das uns die längste Zeit mit seiner ausdauernden Stimme begleitete.

Insgesamt zeigten sich 29 Vogelarten. Der Schwarzdorn war überall im Blust, viele Frühblüher säumten den Wegrand, und sogar ein Feldhase liess sich kurz blicken!